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Wie sage ich es den Patienten am besten


Kennt ihr unseren Blog-Beitrag über Dinge, die eine Mfa / Arzthelferin gerne sagen würde, aber nicht sagen darf? Wir möchten euch heute Sätze mitgeben, die genauso wirksam und sogar patiententauglich sind.



Patient: "Ich habe schon so oft versucht, Sie telefonisch zu erreichen. Es war immer besetzt!"

Was ihr meint, aber nicht sagen dürft/würdet: "Soll ich auflegen? Wollen Sie es noch einmal probieren?" oder "Ach, Sie waren das, der immer so genervt hat."

Stattdessen: „Tut mir leid. Manche Patienten brauchen etwas mehr Beratungszeit. Dadurch verlieren wir viel Zeit für die einzelnen Telefonate. Was kann ich denn für Sie tun?“



Patient: "Haben Sie mich vergessen? Ich habe einen Termin und warte schon seit 30 Minuten "

Was ihr meint, aber nicht sagen dürft/würdet: "So jemanden wie Sie kann man nicht vergessen"

Stattdessen: „Ich weiß, dass Sie bei uns einen Termin haben. Ich habe Sie auch nicht vergessen. Sie sind der Nächste, sobald der die Arzt/Ärztin frei ist.“



Patient: "Ähm, können Sie überhaupt gut stechen? Denn ich habe so schlechte Venen."

Was ihr meint, aber nicht sagen dürft/würdet: "Macht nix. Notfalls schneiden wir einen Finger ab."

Stattdessen: „Keine Sorge, wir werden schon was finden. Bisher ist uns noch kein Patient aus der Praxis gegangen, ohne dass wir Blut bekommen haben.“



Patient: "Der nächste Termin (Orthopädie) ist erst in 3 Wochen? Soooo spät??? Bis dahin bin ich tot.“

Was ihr meint, aber nicht sagen dürft/würdet: "Nee, so schnell sterben Sie nicht."

Stattdessen: „Sie können es gerne beim Kollegen probieren, ob Sie früher einen Termin bekommen und sich wieder bei uns melden. Gute Besserung und auf Wiederhören.“



Patient: "Es reicht! Ich suche mir einen anderen Arzt."

Was ihr meint, aber nicht sagen dürft/würdet: "Etwas besseres könnte uns gar nicht passieren. Denken Sie, dass wir darüber traurig sind?"

Stattdessen: „Sie als Patient haben selbstverständlich freie Arztwahl und können dahin gehen, wo Sie möchten.“



Was ihr meint, aber nicht sagen dürft/würdet: "Ja, bitte schreien Sie mich noch etwas länger an. Dadurch verkürzt sich die Terminwartezeit."

Stattdessen: „Entschuldigen Sie, aber in diesem Ton möchte ich Innen nicht weiterhelfen. Wenn Sie sich beruhigt haben, können wir uns gerne weiter unterhalten.“



Beim Röntgen: „Alles ausziehen, außer Unterhose und Strümpfe. Ja, auch die Bluse. Ja, auch den BH.“

Was ihr meint, aber nicht sagen dürft/würdet: Die Unterhose bleibt aber an. Herrgott nochmal, wieso hören Sie denn nicht genau zu?“

Stattdessen: „Wir brauchen Sie in Unterhose. Bitte ziehen Sie Ihre Unterhose wieder an. Ich komme gleich nochmal wieder.“



Was ihr meint, aber nicht sagen dürft/würdet: "Es wäre sehr schön, wenn Sie sich vor dem nächsten Termin duschen würden!" oder „Schon mal was von Duschen gehört?“

Stattdessen: „Bitte duschen bzw. waschen Sie den Arm/ Fuß/ Bein/Körper vor Ihrem nächtens Termin. Gegebenenfalls müssen wir bei Ihnen weitere Untersuchungen/ Behandlungen durchführen. Da muss die Stelle sauber sein.“

Wenn Euch noch etwas einfällt, dann schreibt uns gerne unten euren Kommentar.


Eure Hitfol Personalberatung für Mfa & Ärzte

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