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Was tun, wenn mir meine Arbeit in der Praxis keinen Spaß mehr macht?



Kennt ihr diese Sätze, die manchmal in eurem Kopf herumschwirren? „Boah, nerven mich heute die Patienten extrem“, „Der/Die Chef/in ist heute wieder so anstrengend“, „Die Kollegin kann heute sich auch mehr darum kümmern“ oder „Mich nervt hier alles, ich suche mir was neues„.

Wenn ja, können wir euch beruhigen, das ist ganz normal. Es gibt eben Tage, da ist man in Topform und eine geborene Mfa/ Arzthelferin, die alles rockt und den Praxisalltag mit links meistert. Es gibt aber auch Tage, da würde man am liebsten im Bett bleiben und die Wohnung nicht verlassen, alle sind so anstrengend und nervig, selbst die liebste Kollegin scheint an solchen Tage keine Abhilfe zu schaffen. Völlig okay, es kann schließlich nicht jeden Tag die Sonne scheinen. Doch was, wenn ihr öfters solche Sätze im Kopf habt und so ein Bad-Day sich häufiger wiederholt?

Ihr könnt euch Gedanken machen, woran das liegen kann. Ist in eurem Privatleben etwas vorgefallen, was euch momentan beschäftigt? Habt ihr Sorgen oder seid ihr körperlich nicht fit und kämpft mit eurer Gesundheit? Liegen die Probleme nicht im privaten Bereich sondern doch im Beruf (also sprich in eurer aktuellen Praxis), dann solltet ihr nicht lange zögern und das schnell ändern. Stellt eine Pro- und Kontra-Liste auf. Hinterfragt euch genau, was euch nicht mehr erfüllt und Spaß macht. Sind es Probleme, die ihr selbst ändern könnt, um euren Praxisalltag wieder zu verbessern oder sind das grundlegende Dinge, die von euch nicht geändert werden können? Was sagt euer Bauchgefühl? Ist es Zeit, einen neuen Weg einzuschlagen oder doch erst was zu verändern? So oder so, ihr kommt nur weiter, wenn ihr das Problem anpackt und nicht darauf wartet, bis sich was von allein daran ändert.

Ein Gespräch mit eurer/m vertrauten Kollegen/in kann euch bei eurer Entscheidung helfen. Falls ihr letztendlich über einen Praxiswechsel nachdenkt, weil dies die Lösung eures Problem ist, wäre vorher ein Gespräch mit dem/r Chef/in noch zu erwägen, bevor ihr die Kündigung einreicht. Möglicherweise kann eure/r Chef/in dabei helfen und euch bei eurem Vorhaben unterstützen, z.Bsp. mit Gehaltsanpassung, Weiter-Fortbildungsmöglichkeiten, Änderungen der Arbeitszeiten etc. Somit gebt ihr eurer Praxis die Möglichkeit, auf eure Probleme einzugehen und zu reagieren. Ein Praxiswechsel ist sehr zeitintensiv. Daher solltet ihr euch reichlich überlegen und abwägen, bevor ihr diesen Schlussstrich zieht.

Eure Hitfol Personalberatung für Mfa & Ärzte

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